Bochum Total - 23
So war's! HEINZ wirft einen Blick zurück
Von Wasserleiche bis Sonnenbrand-Opfer dürfte alles vertreten gewesen sein. Denn so abwechslungsreich sich das diesjährige Programm der rund 80 Bands und Künstler auf fünf Bühnen mitten im Bermuda3Eck präsentierte, so vielseitig zeigte sich auch das Wetter. HEINZ war an allen Total-Tagen vor Ort und erlebte ein ausgelassenes Publikum in einem bebenden Partyviertel! Dabei kam auch die Bildung nicht zu kurz: "Die Luzie muss burnen!", lehrte uns eine Besucherin. Und sie sollte Gehör finden...
Startete der Donnerstag noch mit sintflutartigen Regenfällen, ging am Freitag dann für den Rest des Festivals die Sonne auf, das am abschließenden Sonntag mit großartigen Top-Acts wie Die Happy, Jennifer Rostock, Polarkreis 18 und Alec Empire 250.000 Besucher ziehen konnte. Am Ende waren es rund 850.000 Musikbegeisterte, die während der vier Festivaltage in die Bochumer Innenstadt pilgerten. Und viele davon zog es an die HEINZ-Bühne...
Das Publikum - gerne in der ersten Reihe!
Das war der BoTo-Donnerstag an der HEINZ-Bühne:
Wie bereits im Vorjahr, so versank der Auftakt zu Bochum Total im konzertanten Sturmtief. Während der Regen vom Himmel prasselte, folgten Blitz und Donner auf der Bühne rasch aufeinander. Als Newcomer-Klassentreffen entpuppte sich das Donnerstags-Line-up: arme ritter, Thoughts Paint The Sky, Dewanto und The Bonny Situation - sie alle waren Schüler des landesweiten Rockn Pop-Förderprojekts popUP NRW des NRW KULTURsekretariats. Während Dewanto und The Bonny Situation den Gig jedoch als Projekt-MasterClass-Schüler antraten, präsentierten sich arme ritter als diesjährige Sieger des 10. Newcomerfestivals des AKAFÖ-Kulturbüros boSKop, Thoughts Paint The Sky - vertreten auf dem "Made in Essen 18" der Sparkasse Essen - als würdige HEINZ-Preis-Gewinner. Alle vier Bands ließen die Bühnenbretter beben: Punkrock, Schreio, Dancecore und Ohrwurm-Pop versetzten ein wetterfestes Publikum in Begeisterung. Weitermachen, Jungs - Ihr ward klasse... und habt uns einen tollen Festivalstart beschert! Abschließendes Urteil: Hier burnte die Luzie! Und macht uns hoffen, dass die Brenndauer in Zukunft noch ausbaufähig ist.
Wie bereits im Vorjahr, so versank der Auftakt zu Bochum Total im konzertanten Sturmtief. Während der Regen vom Himmel prasselte, folgten Blitz und Donner auf der Bühne rasch aufeinander. Als Newcomer-Klassentreffen entpuppte sich das Donnerstags-Line-up: arme ritter, Thoughts Paint The Sky, Dewanto und The Bonny Situation - sie alle waren Schüler des landesweiten Rockn Pop-Förderprojekts popUP NRW des NRW KULTURsekretariats. Während Dewanto und The Bonny Situation den Gig jedoch als Projekt-MasterClass-Schüler antraten, präsentierten sich arme ritter als diesjährige Sieger des 10. Newcomerfestivals des AKAFÖ-Kulturbüros boSKop, Thoughts Paint The Sky - vertreten auf dem "Made in Essen 18" der Sparkasse Essen - als würdige HEINZ-Preis-Gewinner. Alle vier Bands ließen die Bühnenbretter beben: Punkrock, Schreio, Dancecore und Ohrwurm-Pop versetzten ein wetterfestes Publikum in Begeisterung. Weitermachen, Jungs - Ihr ward klasse... und habt uns einen tollen Festivalstart beschert! Abschließendes Urteil: Hier burnte die Luzie! Und macht uns hoffen, dass die Brenndauer in Zukunft noch ausbaufähig ist.
Dewanto im Spiel-Rausch!
Das war der BoTo-Freitag an der HEINZ-Bühne:
Es war eine der Premieren des Festivals: HEINZ bekam den Blues. In Kooperation mit der Jazz- und Bluesachse Bochum erdacht und konzipiert, federführend dabei Ralf "Groove" Weber, AKAFÖ-Pressesprecher und Gründer der Blues & Jazzachse. Pünktlich um 17 Uhr sonnte sich ein aufgeschlossenes Publikum vor der Bühne und dachte nicht einmal daran, in kollektive Trauer zu verfallen. Frohgemut blickte man dem entgegen, was da kommen sollte. Und mit dem Blues kam die Sonne! Angereist waren Huggy Jörg Borghardt und Bluesvirtuose "Crazy" Chris Kramer, Wolfgang Flammersfeld und Helmut Wiegand, Dominik Clayton & Band und das kuschelig-wilde Quartett Get the Cat, Soulshine und das Groove & Snoop Quintett. Man darf es "reine Spielfreude" nennen, was die folgenden Stunden ausmachte. Ein erfolgreiches Experiment, bilanziert Björn Büttner. "Wie es aussieht, werden wir den gemeinsam mit der Jazz- und Bluesachse erneut anbieten", blickt der Festivalsprecher in die Zukunft. Auch wenn die Künstler weit entfernt waren von Schreio und Punkrock, Nietengürtel und Haarfarbenwagnis - ihre Musik groovte ... und begeisterte. Abschließendes Urteil: Hier burnte die Luzie zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber das Feuer loderte dennoch extrem bluesig.
Es war eine der Premieren des Festivals: HEINZ bekam den Blues. In Kooperation mit der Jazz- und Bluesachse Bochum erdacht und konzipiert, federführend dabei Ralf "Groove" Weber, AKAFÖ-Pressesprecher und Gründer der Blues & Jazzachse. Pünktlich um 17 Uhr sonnte sich ein aufgeschlossenes Publikum vor der Bühne und dachte nicht einmal daran, in kollektive Trauer zu verfallen. Frohgemut blickte man dem entgegen, was da kommen sollte. Und mit dem Blues kam die Sonne! Angereist waren Huggy Jörg Borghardt und Bluesvirtuose "Crazy" Chris Kramer, Wolfgang Flammersfeld und Helmut Wiegand, Dominik Clayton & Band und das kuschelig-wilde Quartett Get the Cat, Soulshine und das Groove & Snoop Quintett. Man darf es "reine Spielfreude" nennen, was die folgenden Stunden ausmachte. Ein erfolgreiches Experiment, bilanziert Björn Büttner. "Wie es aussieht, werden wir den gemeinsam mit der Jazz- und Bluesachse erneut anbieten", blickt der Festivalsprecher in die Zukunft. Auch wenn die Künstler weit entfernt waren von Schreio und Punkrock, Nietengürtel und Haarfarbenwagnis - ihre Musik groovte ... und begeisterte. Abschließendes Urteil: Hier burnte die Luzie zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber das Feuer loderte dennoch extrem bluesig.
Das Publikum hat den Blues - und ist fröhlich dabei!
Das war der BoTo-Samstag an der HEINZ-Bühne:
Etwas müde (kein Wunder - wurde doch schon zwei festivalintensive Tage lang gefeiert), aber noch lange nicht abgekämpft stürmte die Luzie am sonnendurchfluteten Samstagnachmittag mit den Bochumer Vorzeige-Punks KIM? die HEINZ-Bühne. Diese bebte unter Songs wie "Wir gegen die Welt" und "Stadt der Winde". Als Opener heizte das Trio den (meist weiblichen) Fans ordentlich ein. Die Messlatte für die anschließenden Kapellen hing dementsprechend hoch. Doch kein Problem für die Münchener Breitbeinrocker von Jenson. Sie freuten sich wie kleine Kinder auf das Bochumer Publikum, sind sie es doch nach eigenen Aussagen eher gewohnt, vor der kalten und abgeklärten Münchener Schickeria zu spielen. Auf die Frage "Bochum, wie geil seid ihr?" hüpfte der ganze Platz auf und ab und feierte frenetisch die artistischen Einlagen des Jenson-Sängers Flo beim Song "Viva La Revolution".
Etwas müde (kein Wunder - wurde doch schon zwei festivalintensive Tage lang gefeiert), aber noch lange nicht abgekämpft stürmte die Luzie am sonnendurchfluteten Samstagnachmittag mit den Bochumer Vorzeige-Punks KIM? die HEINZ-Bühne. Diese bebte unter Songs wie "Wir gegen die Welt" und "Stadt der Winde". Als Opener heizte das Trio den (meist weiblichen) Fans ordentlich ein. Die Messlatte für die anschließenden Kapellen hing dementsprechend hoch. Doch kein Problem für die Münchener Breitbeinrocker von Jenson. Sie freuten sich wie kleine Kinder auf das Bochumer Publikum, sind sie es doch nach eigenen Aussagen eher gewohnt, vor der kalten und abgeklärten Münchener Schickeria zu spielen. Auf die Frage "Bochum, wie geil seid ihr?" hüpfte der ganze Platz auf und ab und feierte frenetisch die artistischen Einlagen des Jenson-Sängers Flo beim Song "Viva La Revolution".
"GEIL" und zunächst etwas schlüpfrig ging es im Anschluss direkt weiter. Die Mainzer Vokalartisten von Van Canto demonstrierten ihre Definition von oralem Metal. "Wir machen Metal mit dem Mund", erklärte Spitzbart-Sänger Ross das Programm der Band. In grandioser A-Cappella-Manier präsentierte das Quintett (+ Aushilfs-Drummer) die akustische Vollbedienung in Sachen melodischem Metal. Keine Frage, mit der ungewöhnlichen Inszenierung ihrer Songs zogen Van Canto die Besucher der HEINZ-Bühne in ihren Bann und euphorisierten stark. Davon konnte sich der Bochumer Hardliner Jo Hartmann selbst überzeugen, als er von der enthusiastischen Wucht des Publikums begrüßt wurde. "Habt Ihr Spasssssssssssss in den Backen???", schrie er seiner Anhängerschaft entgegen, die bis 22 Uhr zu knallharten Gitarrenriffs, treibenden Grooves und eingängigen Songs ausgelassen feierte. Dann wurde (zum Bedauern vieler Besucher, Künstler und Mitarbeiter) auf der HEINZ-Bühne erstmalig schon am Samstag das konzertante Licht ausgeknipst. Somit verabschiedete sich die Newcomer-Stage unter gelbem Banner (statt wie gewohnt am Sonntag) einen Tag früher von seinen Besuchern. Doch bevor die Bühne von Hartmann und später von den fleißigen Cooltour-Mitarbeitern abgerissen wurde, gab es noch ein Gruppenbild mit Dame! Mit einem lauten HEINZ-Ausruf gingen die Besucherarme noch einmal zum Abschied in die Luft! Bochum, Ihr ward wieder spitze! Wir danken Euch für drei wunderbare Tage an unserer kleinen Bühne! Wir sehen uns dann im nächsten Jahr
SL + susa
SL + susa
Die Fans von KIM?
Bewegung hinter der HEINZ-Bühne:
Auch hinter der Bühne gab es einige beachtliche Performances zu sehen. Wer wissen möchte, wer und was auf der HEINZ-Bühne noch alles abging, der ist eingeladen, sich den HEINZschen Bilder-Reigen anzuschauen.
Hier geht es zur nice Bildergalerie auf Myspace mit HEInZigartigen Impressionen >>
oder ihr schaut euch einfach in unserer (brandneu eingerichteten Rubrik) Bildergalerie um HIER DIE FOTOS
Internet: http://www.myspace.com/heinzmagazin








